Einer geht noch

„Geht noch einer“, fragt Bogenreferent Ralph Kunath die Bezirkstrainer als sich der 26. Teilnehmer zur VÜL-Ausbildung Bogen 2026 im Schützenbezirk München meldet. Irgendwie blieb er im Anmeldeprozess stecken hakte aber nach als er erfuhr, dass ein Vereinskamerad Detailinfos zum VÜL-Lehrgang erhalten hat und er nicht. „Einer geht noch“, ist die Antwort.

Eine tolle Truppe

So ist der Lehrgangsraum in Ismaning rappelvoll. Genauso wie das Lehrgangsprogramm für die vier Ausbildungstage. „Das Publikum ist recht gemischt“, stellt Cheftrainer Andi Blaschke schnell fest. „Teilweise werden schon einfache Fragen gestellt.“ Das aber ändert sich deutlich im zweiten Teil der Ausbildung. „Ralph, die haben in der Zwischenzeit eifrig die Ausbildungsmappe studiert“, freut sich Andi am zweiten Lehrgangswochenende über das Engagement der Teilnehmer. Jetzt offenbaren die Fragen- und Diskussionsrunden einen wissenden und nur noch manchmal zweifelnden Hintergrund. „War das eine tolle Truppe. Es hat richtig Spaß gemacht mit denen zu arbeiten.“

Bestergebnisse bei den Prüfungen

Auch den Teilnehmern hat es offensichtlich Spaß gemacht. Ihr Eifer zeigte sich am Ende nochmals sehr deutlich. Nämlich bei den Prüfungsergebnissen. Alle Teilnehmer bestehen die Prüfung auf Anhieb. Niemand muss in die mündliche Nachprüfung oder gar den Lehrgang wiederholen. Im Gegenteil: Es gibt Prüfungsergebnisse mit deutlich über 90%. Das beste Prüfungsergebnis schafft Nils Döring vom PSV München, gefolgt von SG Grabenfleck Pasing und BC Keltenschanze München.

Immer den Blick nach vorn

Die Bezirkstrainer beobachten das Lehrgangsgeschehen akribisch. Jahr für Jahr. Immer wieder passen sie ihre Trainingsmethoden an. Punktuell, aber kontinuierlich. Diesmal liegt ein Schwerpunkt auf Visualisierung. Lehrgangsinhalte so transparent und unterhaltsam wie möglich zu gestalten. Das haben sie geschafft, urteilen die Teilnehmer.

Mal was anderes

Die Auswertung der Prüfungsfragen übernehmen alle drei Bezirkstrainer gemeinsam. Bei 26 Teilnehmern und so mancher eher eigenwilligen Handschrift braucht das seine Zeit. Diese Zeit überbrückt Katharina Wagner. Unterhaltsam und pointiert vermittelt sie Wissen aus einer ganz anderen Disziplin des Schießsports. Luftgewehr. „Es ist erstaunlich zu sehen, wie wissbegierig die Teilnehmer diesen Part annehmen,“ stellt Ralph Kunath fest, der es sich nicht nehmen lässt alle Teilnehmer persönlich zur bestanden Prüfung zu gratulieren.

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