Eine macht die Qualifikationsrunde der Bayerischen Meisterschaft WA Bogen Halle 2022 für sich klar. Mit 560 Ringen und fünf Ringen Abstand zur Zweitplatzierten. Ganze 64 Ringe trennen sie von der 8-platzierten dieses Wettkampfs. Die besten acht Juniorinnen Recurve ziehen ins Finale ein.

Johanna – die Beste – trifft auf Lara – die Achte – und fegt sie weg. 6 : 0 und keine Chance für die Schützin aus Thierhaupten. Danach trifft Johanna – die Beste – auf Balbina – die Vierte – von der BSG Raubling.  Raubling ist ein renommierter Bogenverein in Bayern mit hervorragenden Bogenschützen, dank toller Trainerarbeit. Der PSV München – Johannas Verein – steht dem nicht nach. Und mit 6 : 4 verbannt Johanna ihre Konkurrentin ins Bronzefinale. Dort trifft Balbina auf Johannas Schwester Andrea – die Dritte. Und die macht, was Schwestern halt so tun. Sie lässt die gemeinsame Konkurrentin natürlich nicht an sich vorbei und verweist sie mit 6 : 2 Punkten auf Platz vier. Andrea selbst sichert sich damit den bayerischen Bronzetitel. 

Millionen Zuschauer fiebern mit

Im Goldfinale trifft Johanna – die Beste – auf Katharina – die Zweitbeste. Zuschauer sind coronabedingt bei dieser bayerischen Hallenmeisterschaft nicht zugelassen. Aber alle Teilnehmer sind glücklich, dass der Wettkampf überhaupt stattfindet. Und der BSSB lässt die Finals live übertragen. Mit Moderator. Auf insgesamt drei Kanälen: Sportdeutschland.tv, Youtube und Facebook. Millionen Zuschauer fiebern mit – so der Moderator -, als sich Johanna – die Beste – und Katharina – die Zweitbeste – zum Goldfinale treffen. Mit 26 : 28 geht das erste Match an Katharina. Oh wei! Das zweite Match aber holt sich Johanna – die Beste – mit 28 : 27. Anschließend legt Katharina 29 Ringe hin und Johanna  schafft nur 27. Spannend. Holt  Johanna die fehlenden 2 Punkte wieder auf? 29 : 28 für Johanna im vierten Match. 4 : 4 Punkte. Gleichstand. Es folgt Match fünf. Mensch Mädels, was ist denn in euch gefahren? Keine gibt nach. Weder Johanna – die Beste – noch Katharina – die Zweitbeste. UNENTSCHIEDEN schießen sie. 27 : 27 und damit 5 : 5 Punkte. Alles live. Vor laufender Kamera. Vor einem Millionenpublikum, glaubt man dem Moderator. Alle Achtung Mädels. Spannung pur. Wie es wohl in den beiden jetzt aussieht? Es muss eine Entscheidung her, jetzt! STECHEN. Ein Pfeil. 

Johanna – die Beste – legt vor: NEUN

Katharina – die Zweitbeste – schießt danach: ACHT

Puh, geschafft. Was für ein Finale!

Warum Goldmädels? Bisher ist doch nur von einem Mädel die Rede. 

Na ja. Am Rande Münchens, genauer gesagt in Aschheim, befindet sich eine weitere Talentschmiede. Hier glänzt ein Mädel-Trio der Jugendklasse Recurve. Finals gibt es in dieser Klasse nicht, aber neben der Einzel- auch eine Mannschaftswertung. Im Einzel holt dich die Beste – Christina – bei dieser bayerischen Hallenmeisterschaft Bronze. Ihre Vereinskameradin Lena landet knapp dahinter auf Platz vier. Und Marcelina begnügt sich diesmal mit Platz neun. Zusammen aber, zusammen sind sie die Besten. Platz 1 in der Mannschaftswerung für die drei Goldmädels aus Aschheim. Toll!

Es geht noch mehr Edelmetall nach München.

Lady´s first: Mit Platz drei nach zwei konstanten Qualifikationsrunden (280 + 279 Ringe) sichert sie sich den Einzug ins Finale. Vor ihr Kathi und Charline. Laura (PSV) trifft auf die Sechste der Vorunde, Sabrina. Leicht hat’s Laura nicht. Aber Kampfgeist. Das zeigt sich auch hier. Am Ende reicht ihr ein Unentschieden gegen ihre Kontrahentin. 6 : 4 Punkte und Einzug ins Halbfinale. Dort trifft Laura auf Kathi. Nach einem mit 26 Ringen etwas holprigem Start im ersten Match zeigt Laura wieder ihr hohes und konstantes Niveau. Sie legt in den nächsten vier Matches hervorragende 29, 28, 29 und wiederum 29 Ringe hin. Die  lassen sie gegen Kathi zwar nicht gewinnen, aber im Bronzefinale hat sie gute Chancen auf Platz 3. Und die nutzt sie auch. Sie schießt weiterhin auf hohem Niveau und mit 27, 29, 30 und 28 hat Petra vom SV Pang keine Chance gegen Laura.

Was für ein Spurt

Kommen wir zu den Herren. Zu einem sehr jungen Herrn. Noch nicht ganz 12 Jahre jung, Mitglied beim SV-Gartenstadt Trudering und seit genau zwei Jahren Bogenschütze. Der haut bei dieser Bayerischen Meisterschaft einfach mal so knapp 500 Ringe raus. Vizemeister. Silber im Einzel für Johannes, dem Schüler B Recurve. Was für ein Erfolg. Was für ein Spurt.

Bei den Mannschaftswertungen holten Münchener Bogenschützen nicht nur einmal Gold (Tassilo Schützen Aschheim, s. oben). Auch die Masters aus Aschheim schiessen sich in der Besetzung Alexander, Robert und Sigrid (1.548 Ringe) an die bayerische Spitze. Und den bayerischen Vizetitel holt sich die Recurve-Mannschaft vom PSV München. Johanna, Laura und Tobias schiessen sich mit 560, 559 und 557 Ringen (1.676 Ringe) souverän auf das Sieger-Podest.

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