Meisterschaftsprogramm Bogen 2021

Meisterschaftsprogramm Bogen 2021

Der Sportausschuss des BSSB geht davon aus, dass in den meisten Disziplinen 2021 keine Bezirksmeisterschaften stattfinden werden. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf den Bereich Bogen. Daher ergeben sich entsprechende Änderungen im Meisterschaftsprogramm für das Sportjahr 2021. Die Umsetzung der Änderungen setzt natürlich voraus, dass die zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Auflagen des Infektionsschutzgesetztes bezüglich Covid-19 eingehalten werden können.

Bayerische Meisterschaft Bogen WA im Freien (720)

Die Bayerische Meisterschaft Bogen WA im Freien findet regulär am 30.07. – 01.08.2021 auf der Olympia Schießanlage in Garching-Hochbrück statt. Als Qualifikationsergebnis gilt das Ergebnis der Bezirksmeisterschaft München 2021. Der Meldeschluss der Bezirke für die Bayerische Meisterschaft bleibt unverändert der 21.06.2021. Sollte keine Bezirksmeisterschaft geschossen werden können, wird ein Alternativergebnis herangezogen. Detailinfos folgen zu gegebener Zeit.

Bayerische Meisterschaft Bogen WA Feld

Die Bayerische Meisterschaft Bogen WA Feld wird als offene Meisterschaft ausgetragen. Somit gibt es kein Limit. Nachdem die Teilnehmerzahl nicht abschätzbar ist, findet die Bayerische Meisterschaft an zwei Wochenenden statt. Am 12./13.06.2021 + 19./20.06.2021 jeweils in Bronn/Pegnitz. Anmeldungen bis zum 08.05.2021 (Meldeschluss zur „Bayerischen“ -3 Tage) an den Bezirksbogenreferenten. Detailinfos folgen zu gegebener Zeit.

Bayerische Meisterschaft Bogen WA 3D

Die Bayerische Meisterschaft Bogen WA 3D wird ebenfalls als offene Meisterschaft ausgetragen. Somit gibt es auch dort kein Limit. Nachdem die Teilnehmerzahl nicht abschätzbar ist, findet die Bayerische Meisterschaft ebenfalls an zwei Wochenenden statt. Am 24./25.07.2021 + 07./08.08.2021 jeweils in Wemding. Anmeldungen bis zum 18.06.2021 (Meldeschluss zur „Bayerischen“ -3 Tage) an den Bezirksbogenreferenten. Detailinfos folgen zu gegebener Zeit.

VÜL-Ausbildung in München

VÜL-Ausbildung in München

Mit 17 Teilnehmern startete nach – coronabedingter Zwangspause – Ende September endlich wieder eine Ausbildung zum Vereinsübungsleiter Bogen im Schützenbezirk München (BSSB). Alle Teilnehmer warteten gespannt auf diesen Moment und – das schon vorweg – alle haben die Prüfung mit Bravour bestanden. Aber es war ein harter Weg dorthin. An zwei Wochenenden erarbeiteten die Teilnehmer grundlegende Inhalte zum Trainingsaufbau sowie zu Trainingsmethoden und zur Fehlererkennung. Im Praxisteil probten sie selbst den kompletten Schussablauf. Andi Blaschke, Christian Wagner und Michaela Leitner – Michaela konnte diesmal leider nicht dabei sein – vermitteln ein breites Spektrum der Trainerarbeit. Schließlich sollen alle Teilnehmer mit dem richtigen Rüstzeug ihre Trainerarbeit in den Vereinen starten. Nur so können sie erfolgreich sein. Und vielleicht ist ja jemand dabei, der weitere Trainerstufen erreichen möchte. Jetzt aber haben wir in München 15 weitere begeisterte Vereinsübungsleiter und im Nachbarbezirk Oberbayern zwei.

25 Jahre BMW Bogenschützen

25 Jahre BMW Bogenschützen

Maßliebchenstraße, was für eine wohlklingende Adresse. Ganz am Ende einer Straße im Münchener Norden haben die BMW Bogenschützen ihr Domizil. Und das haben sie sich zu einem kleinen Idyll hergerichtet. Ein inzwischen etwas in die Jahre gekommener aber liebevoll hergerichteter Bauwagen dient als Quartier für das, was man vor Ort so braucht und das witterungsbeständige Scheibenequipment hat im überdachten Nebenbereich sein Zuhause. Schießbahnen bis zu 70 Meter stehen bereit und wenn man ein wenig improvisiert sind auch 90 Meter drin. Dorthin luden die BMW Bogenschützen ihre Gäste zur Feier ihres 25-jährigen Jubiläums ein.

Was mir bei den BMW Bogenschützen  besonders gefiel war die familiäre Atmosphäre, die dieses offizielle Jubiläum begleitete. Sehr herzlich und völlig ungezwungen wurde ich als Bogenreferent des Schützenbezirks München empfangen. Wir – meine Frau begleitete mich – fühlten uns sofort pudelwohl. Wir kamen pünktlich zu einem Unterhaltungspart, der gemeinsam mit dem eng befreundeten Nachbarclub USC München gestaltet wurde. Kommentiert vom begnadeten Entertainer Günter Ober wurde ein Ligaschießen präsentiert. Auch diejenigen, die bis dahin vielleicht noch nicht einmal wussten, dass es so etwas im Bogensport gibt, hatten große Lust das mal auszuprobieren. Klar, das ging an diesem Tag natürlich nicht.

Die anschließende Siegerehrung – herzlich vorgenommen von der Cheftrainerin Angela Schneider – und die kurzen offiziellen Ansprachen unterstrichen den familiären Anspruch dieses wohl einzigartigen Jubiläums.

Der Abend klang mit einem Grillfest aus, zu dem die Mitglieder beider Vereine beigetragen haben. Schmankerl vom Holzkohegrill, selbst gemachte Salate, ein Faß Bier und diverse antialkoholische Getränke befriedigten die kullinarischen Gelüste der Mitglieder, Freunde und Funktionäre. Und es gab genügend Raum für sehr nette Gespräche sowohl in kleiner als auch in größerer Runde.

Schee war‘s.

Das Bild zeigt die Übergabe eines Gastgeschenks vom USC (Karolin Tybus).

 

 

Was für ein Wochenende

Was für ein Wochenende

Die Premiere auf der pünktlich zur Landesmeisterschaft WA Bogen im Freien 2019 fertig gestellten Bogenschießanlage in München – Hochbrück war ein voller Erfolg. Von Freitag bis Sonntag kämpften 500 Bogenschützen um bayerische Meisterehren. Es herrschten hochsommerliche Temperaturen, verschiedenste Windverhältnisse und ganz viel Atmosphäre. Die neu gestaltete Bogenanlage hat was. Es ist schon etwas anderes hier zu schießen als auf der Bogenwiese jahrzehntelang zuvor.

Die Münchener Teilnehmer – insgesamt 57 Schützen – erlebten Höhen und Tiefen. Das ist nichts neues. Damit kämpfen Bogenschützen seit jeher. Der Grad jedoch, an dem man ein Hoch verspürt und vor allem der Grad, an dem man meint sich im Tief zu befinden, wird mit zunehmenden Trainingsfortschritt schmaler. Aber die Münchener Bogenschützen kämpften auf allen Ebenen und viele gewannen ihren Kampf.

So ganz besonders Laura Scherler. In der Qualifikationsrunde legte die Schützin vom PSV München 565 Ringe vor. Platz vier. Nicht schlecht. Das beste Ergebnis der Quali-Runde aber lautete 600. Das ist schon ein Unterschied. Das anschließende Finalschießen in der Damenklasse Recurve aber entwickelte sich zu einem wahren Krimi. Im Goldfinale traf Laura auf Andrea Lerzer (BS Neumarkt). Andrea erreichte in der Qualifikationsrunde 586 Ringe. Immerhin 21 Ringe mehr als Laura. Es ging um Gold oder Silber.  Erstes Match: unentschieden, 2. Match: 2 Punte für Laura, 3. Match: 2 Punkte für Andrea, 3. Match: 2 Punkte für Laura, 4. Match: 2 Punkte für Andrea, also 5 zu 5 Punkte und eigentlich Ende. Ende geht aber nicht, es muss eine Siegerin her. Es kam zum Stechen. Laura legt vor: 9, Andrea legt nach: 10. Schade, aber super gekämpft Laura!

Und nun der Reihe nach. Die ersten Titel für München an diesem Wochenende holten Klaus Brendel (BC Hofolding) und Bernd Schneider (BMW Bogenschützen). In der Masterklasse Herren legte Klaus 657 Ringe hin. 25 Ringe mehr als der Zweitplatzierte. Was für ein Ergebnis. Bei den Senioren setzte sich Bernd von Anfang an an die Spitze des Teilnehmerfelds und verteidigte diese Position bis zum Schluss. Mit 627 Ringen holte er sich den Titel.

Ein ähnliches Bild zeigte Sebastian Viol von den SC-UG Bogenschützen in der Herrenklasse Compound. Im Dauerduell mit Florian Stadler (TSV Natternberg) hatte Sebastian die Nase vorn und erreichte in den Qualifikationsrunden 697 Ringe, Platz 1 und 3 Ringe mehr als Florian. Im Finale traf Sebastian auf einen Außenseiter, der mit 669 Ringen gerade noch in die Finalrunde einzog und sich letztlich im Duell mit seinem Vereinskameraden Florian Stadler den Titel holte. Viol wurde Fünfter.

Ins Finale der besten acht Recurveschützinnen Jugend (w) schossen sich gleich drei Münchener Teilnehmerinnen. Johanna und Andrea Klinger (beide PSV München) sowie Isabella Löffler (Tassilo Schützen Aschheim). Johanna beendete die Qualifikationsrunden mit 569 Ringen als Zweite. Andrea wurde mit 563 Ringen Dritte und Isabella Siebte mit 529 Ringen. In den Finals trafen die Klinger-Sisters aufeinander wobei sich Johanna für das Goldfinale und Andrea für das Bronzefinale qualifizierte. Johanna zeigte eine hervorragende Leistung sowie starke Nerven. Sie fegte ihre Konkurrentin, die mit 601 Ringen das mit Abstand beste Ergebnis in den Qualifikationsrunden erzielte, mit 6 : 2 Punkten förmlich vom Platz und holte sich Gold. Andrea unterlag im Bronzefinale und rutschte so auf Platz vier. Isabella verbesserte sich im Finale auf Platz sechs.

In den Schülerklassen kämpften Christina Rautenberg (SpVgg Höhenkirchen, Schüler A) und Lena Werner (Tassilo Schützen Aschheim, Schüler B) um Meistereheren auf Landesebene. Lena Werner erkämpfte sich mit 544 Ringen den Bronzetitel und Christina Rautenberg setzte sich mit 596 Ringen auf Platz fünf der Siegerliste.

Damit aber noch nicht genug. Weitere 8 Münchener Bogenschützen räumten ab auf der “Bayerischen” WA720 2019. Platz 5 sicherten sich Igor Popov vom 1. MBC München (Master Recurve, 614 Ringe) sowie Katharina Kutscher (BC Ismaning, Damen Compound), die diesen Platz auch im Finalschießen verteidigte und Tobias Edlböck (PSV München, Herren Recurve). Tobias gelang es, sich in den Finals um drei Positionen zu verbessern. Alle Achtung. Jeweils Platz vier holten sich Jens Tellmann (SC-U Germering, Master Compound) und Sigisbert Reder (SpVgg Höhenkirchen, Blankbogen Master) mit 653 bzw. 571 Ringen.

Evi Zerle (PSV München, Master Recurve) gewann mit 583 Ringen den bayerischen Bronzetitel. Bernhard Strobel (PSV München, Senioren Compound) und Nora Kipferler BC Keltenschanze, Damen Blankbogen) erkämpften sich Silber mit 619 bzw. 541 Ringen.

Die Edelmetallausbeute wird komplettiert durch die Mannschaftswertungen. So gelang es der Jugendmannschaft Recurve vom PSV München (Johanna und Andrea Klinger, Lukas Wildgruber) sowie den Herren Compound vom SC-UG (Sebastian Viol, Christian Rohe, Clemens Heiland) jeweils Silber zu ergattern. Bronze ging an die Herrenmannschaft Recurve vom PSV München (Tobias Edlböck, Thomas Frank, Christian Waldeck).

Was für ein Titelmarathon für den Schützenbezirk München im BSSB.

Bericht PSV München

Bericht Tassilo Schützen Aschheim

Bericht SpVgg Höhenkirchen

Bericht BC Hofolding

Bericht SC-UG

 

Viele engagierte Vereinsübungsleiter

Viele engagierte Vereinsübungsleiter

Großes Interesse herrscht an der vom Schützenbezirk München (BSSB) angebotenen Ausbildung zum Vereinsübungsleiter Bogen. Insgesamt 17 Teilnehmer begrüßte Bogenreferent Ralph Kunath und freute sich über deren Engagement. Er dankte Stefan Otto, 1. Sportleiter Bogen bei den Tassilo Schützen Aschheim (stehend li.), für die Überlassung des Lehrgangssaals und der Bogensporthalle in der die Praxissequenzen durchgeführt werden. Er dankte darüber hinaus Bezirkstrainer und Kursleiter Andreas Blaschke (stehend re.) für die umfangreiche Vorarbeit sowie den nun vier bevorstehenden spannenden Lehrgangstagen. Andi startete sogleich mit einer Vorstellungsrunde. Dabei kündigte er weitere kompetente Gastreferenten an. Unter ihnen Stefan Otto, der selbst vor einigen Jahren bei Andi Blaschke die VÜL-Ausbildung absolvierte sowie Sandra Seethaler, die als 1. Bezirksjugendleiterin wertvolle Tipps für eine erfolgreiche Jugendarbeit und etwaigen finanziellen Zuschüssen geben wird. Praxisteile werden die manchmal eintönigen Theorieblöcke auflockern und Gruppenarbeiten das gemeinsame Miteinander begünstigen. Oftmals hält dies auch über die VÜL-Ausbildung hinaus an.

 

69. JHV Schützenbezirk München – ganz im Zeichen der Bogenschützen

69. JHV Schützenbezirk München – ganz im Zeichen der Bogenschützen

Der große Saal des Bürgerhauses Neukeferloh war voll von Vereinsmitgliedern, Funktionären auf Vereins-, Bezirks- und BSSB-Ebene sowie Ehrengästen aus dem Schützenwesen und der Politik. Ein kleines Grüppchen Bogenschützen war auch dabei. Drehte sich bei solchen Veranstaltungen häufig alles um die Heerschar der Vertreter der Kugeldisziplinen, waren die Bogenschützen heuer irgendwie allgegenwärtig.

Erster Bezirksschützenmeister Georg Felbermayr berichtete in seiner Ansprache über die Fortschritte der Bezirkssportanlage Bogen in München Lochhausen und mahnte, hier keinen Stillstand zu dulden. Bezirkssportleiter Walter Lakosche lobte das Engagement und die Erfolge der Bezirkstrainer Bogen Michaela Leitner und Andreas Blaschke. Bezirksjugendleiterin Sandra Seethaler verkündete die Gewinner des Gabi Neff Förderpreis München. Platz 1: PSV München, Platz 2: SG Grabenfleck und Platz 3: BC Ismaning. Ups – sind das nicht alles Bogenvereine!? Der Vertreter des BSSB Albert Euba bestätigte die rechtzeitige Fertigstellung der “Bogenwiese” auf der Olympia Sportanlage Hochbrück zur Ausrichtung der Bayerischen Meisterschaft WA Bogen im Freien 2019.

Nach einer Pause war es Zeit für die Ehrungen. Und mit welcher Ehrung ging es los? Andreas Blaschke und Michaela Leitner erhielten das Große Silberne Ehrenzeichen des Schützenbezirks München. Die gleiche Ehrung wurde auch Michaela Lakosche, Schützenmeisterin der SpVgg Höhenkirchen, überreicht. Es folgte Ralph Kunath, der mit der Ehrennadel in Gold des DSB bedacht wurde und letztlich Alexandra Müller-Neuhaus. Sie erhielt die letzte aber auch bedeutendste Ehrung dieses Tages. Sie wurde auf das Podium gebeten um das von

Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern

gestiftete

Protektorabzeichen 

entgegenzunehmen.

Bild (vlnr): Andreas Blaschke, Alexandra Müller-Neuhaus, Ralph Kunath, Michaela Lakosche. Es fehlt: Michaela Leitner.